Prostatakrebs, Sonne und Vitamin D
Krebszentren in den USA haben die auf die gesamte Lebensdauer umgerechnete Zeit an Sonnenbestrahlung bei Männern mit Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium mit der von gesunden Männern verglichen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Männer, die in ihrem Leben mehr Zeit in der Sonne verbracht haben, wohl einem geringeren Risiko ausgesetzt sind, an Prostatakrebs zu erkranken.
Neue Studien über Prostatakrebs deuten darauf hin, dass die Männer, die in ihrem Leben mehr Zeit in der Sonne verbracht haben, in über 50% aller Fälle ihren Risikofaktor für Prostatakrebs reduzieren können.
Die gleichen Studien haben herausgearbeitet, dass die Prostata Vitamin D nutzt um das normale Wachstum von Prostatazellen zu fördern und folglich die Verbreitung von Krebszellen in anderen Teilen des Körpers drosselt.
Sonnenbestrahlung kann somit Prostatakrebs verhindern und die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein an Vitamin D reiches Nahrungsergänzungsmittel heutzutage für Männer eine Möglichkeit der Vorsorge darstellen kann.
Vorherige Studien hatten bereits gezeigt, dass an vielen Orten, an denen lange, strenge Winter herrschen wie in Kanada und Teilen von Nordamerika Männer nicht genügend Vitamin D und andere Nährstoffe aufnehmen.
In Kanada hat das beispielsweise zur Folge, dass ein Siebtel aller Männer irgendwann in ihrem Leben an Prostatakrebs erkranken; in den USA deuten neueste Forschungen darauf hin, dass diese Zahlen womöglich sogar auf ein Fünftel aller Männer korrigiert werden müssen.
Forscher haben herausgefunden, dass Vitamin D aus vielen Mikronährstoffen zusammengesetzt ist, die Prostatakrebs bei Männern verhüten.