Brustkrebs
Von Brustkrebs spricht man wenn Zellen in der Brust anfangen, unkontrolliert zu wachsen, was es ihnen ermöglicht, sich auf umliegendes Gewebe auszubreiten oder sich über den gesamten Körper zu verteilen. Ansammlungen dieser außer Kontrolle geratenen Gewebezellen werden als Tumore bezeichnet. Doch nicht alle Tumore in der Brust sind Krebstumore, da bestimmte Arten von großen Zellen sich nicht ausbreiten oder das Leben einer Person in Gefahr bringen können. Diese nennt man gutartige Tumore. Die Tumore andererseits, die sich im ganzen Körper ausbreiten oder auf nahe gelegenes Gewebe übergehen können, werden als Krebszellen und bösartige Tumore identifiziert. Krebszellen entstehen gewöhnlich entweder in den Milchgängen oder den Drüsen innerhalb der Brust, deshalb kann es Monate oder sogar Jahre dauern bis ein Tumor in der Brust tastbar ist und erkannt wird. Brusttumore werden durch eine Mammographie untersucht, die ziemlich genaue Ergebnisse verspricht.
Frauen sind viel stärker gefährdet, Brustkrebs zu entwickeln, als Männer. Lediglich ein bis zwei Prozent aller Männer sind jemals an Brustkrebs erkrankt. Das sehr frühe Einsetzen der Menstruation bei Mädchen im Alter von 12 Jahren und weniger erhöht das Risiko, später im Leben an Brustkrebs zu erkranken. Ein frühes Klimakterium dagegen kann das Risiko für Brustkrebs reduzieren. Die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, nimmt für Frauen natürlich mit steigendem Alter zu. Eine Studie hat gezeigt, dass bei Frauen mit über 50 Jahren eine Krebserkrankung wahrscheinlicher ist. Dennoch ist auch unter der Anzahl der Fälle von Brustkrebs bei jüngeren Frauen ein alarmierender Anstieg zu verzeichnen. Daher gehen zwischenzeitlich wesentlich mehr Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen.
Brustkrebs kann man nicht nur bekommen, sondern auch erben. Bei Frauen, bei denen eine bestimmte genetische Mutation vorliegt, besteht ein 80%iges Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Frauen, deren Verwandte ersten Grades Brustkrebs haben oder hatten, unterliegen ebenfalls einem erhöhten Risiko. Zudem liegt bei Frauen, deren Verwandte ersten Grades bereits vor dem Klimakterium an Brustkrebs erkrankt sind, eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit vor, selbst ebenfalls Brustkrebs zu bekommen.
Einige Faktoren leisten einen Beitrag zum Auftreten von Brustkrebs, dazu gehören: Rauchen, Alkohol und Strahlenbelastung. Raucherinnen erhöhen ihre Chancen, an Brustkrebs zu erkranken. Daneben hat sich ein hoher Alkoholkonsum als zusätzliche Ursache für Brustkrebs erwiesen. Eine Strahlenbelastung ist ein weiterer Faktor, der dieser Erkrankung Vorschub leistet. Studien haben gezeigt, dass sowohl Frauen als auch Kinder, die sich einer hoch dosierten Strahlentherapie unterzogen haben, mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit Brustkrebs entwickeln.